14.10.2015, von E.Hamer

Teilnahme am Berlin-Marathon 2015

Zu Deutschlands größten jährlichen Straßen – und Volkslauf, auch Berlin-Marathon genannt, nahmen am letzten Septemberwochenende  ca. 40000 Läufer_innen aus 120 Nationen teil. Damit die Teilnehmenden auf der Strecke genug zu trinken bekommen, wurden mehrere Wasserversorgungspunkte über die Strecke verteilt. Einen dieser Versorgungspunkte betreute, wie jedes Jahr, die THW Jugend. Bei schönstem Wetter trafen sich ca. 95 THW Junghelfer_innen in den frühen Morgenstunden und bauten an Kilometer 12 den Versorgungspunkt auf. Hunderte von Plastikbechern wurden mit Berliner Wasser gefüllt und warteten auf die Teilnehmenden. Zuerst kamen die Rollstuhlfahrer vorbeigerauscht. Dicht gefolgt von den Handbikern. Keiner wollte was trinken. Dann kamen die ersten Läufer. Auch die Spitzengruppe verweilte nicht zum Wassertrinken. Geht es doch hier um wertvolle Sekunden, die nicht verschenkt werden wollen. Doch dann kamen anfänglich die ersten Läufer_innen die sich am Berliner Wasser labten. Wo zum Anfang, von unseren Jugendlichen noch jeder überreichte Becher mitgezählt wurde, ging es im Hauptläuferfeld nur noch darum, genügend Becher auf Vorrat zu haben. Innerhalb von zwei Stunden wollten gefühlte 40000 Läufer_innen verköstigt werden. Tausende von Bechern bedeckten anschließend den Boden. Zum Schluss kamen nur noch vereinzelte Läufer_innen vorbei. Nachdem auch der, "Läufer-Rückhol-Bus" auch "Lumpensammler-Bus" genannt  vorbeigefahren ist, durften die restlichen gefüllten Becher entleert werden. Natürlich nicht nur einfach auf die Straße gekippt, sondern in gewohnter Manier wurde daraus wieder eine zünftige Wasserschlacht. Nebenbei wurde bereits die Straße vom Plastikbechermüll gereinigt und die Bürgersteige gefegt. Als Dankeschön gab es vom Veranstalter für jeden eine leuchtend gelbe Jacke. Gegen 13:00 Uhr erreichten wir wieder unseren Ortsverband und jeder konnte noch einen entspannten Sonntagnachmittag genießen.


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